Wissenswertes

Bauvorhaben

Wissenswertes zum Bauvorhaben

Bereits seit mehreren Jahren laufen die Vorplanungen und Überlegungen, wie wir unser KiFaZ weiterentwickeln können. Der Bedarf an Krippenplätzen ist ebenso ungebrochen wie der an Kindergartenplätzen. Als evangelische Einrichtung sind wir für jeden Menschen da, der ein Stück Weg mit uns gehen möchte. Dieser gesetzlich verankerte Anspruch braucht für eine gute Umsetzung Zeit, Raum und sichere Rahmenbedingungen.

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Zu dieser geplanten Entwicklung gehört auch eine räumliche Erweiterung. Mit einem Konzept beschreiben wir Raum und Funktionen für unser zukünftiges KiFaZ. In vielen gemeinsamen Diskussionen (mit Kindern, Familien und Vertretern des Kirchenvorstandes) haben wir im Team dieses Konzept erarbeitet und darin auch unsere bisherigen Erfahrungen bezüglich bestehender Funktionalitäten und vorhandener Alltagsrealitäten einfließen lassen. Unser Ziel ist es, für unsere Kinder, Familien, Bewohner unserer Stadt/unseres Stadtteils und natürlich auch für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter einen Platz zu schaffen, der sie willkommen heißt, der generationenübergreifende und multikulturelle Begegnungen sowie individuelle Zugänge zu Bildung, Kultur und sozialem Miteinander ermöglicht. Wertschätzung soll oberstes Prinzip dieses Vorhabens sein: Wertschätzung gegenüber jedem Menschen, dem zu erhaltenen und dem neu zu bauenden, den Erfahrungen und Erinnerungen, den Diskussionen und differierenden Meinungen und den sich daraus entwickelnden neu zu gehenden Wegen.

Mit dem Um- und Neubau wollen wir auch ein Leuchtturmprojekt in Gunzenhausen starten und umsetzen. „Inklusion in Kindertageseinrichtungen“ ist ein gesetzlich gewolltes Vorhaben. Noch fehlt es aber an Richtlinien und finanzierten Rahmenbedingungen. Wir wollen in unserem KiFaZ zeigen, dass ein gutes inklusives Miteinander möglich ist. Große Unterstützung erhalten wir hier auch seitens der Stadt Gunzenhausen.

Es wird viel darüber diskutiert, welcher bauliche Weg der richtige ist. Fest steht, dass der Krippenbau in den Gesamtkomplex eingebunden werden soll. Nicht zu rütteln ist an der Tatsache, dass das bestehende Kindergartengebäude nach mittlerweile 30 Jahren sanierungsbedürftig ist und eine Sanierung zum einen eine sehr teure Containerauslagerung von ca. 100 Personen nach sich zöge und zum anderen das bestehende Gebäude nach geltendem Recht ganz grundsätzlich behindertengerecht umgebaut werden müsste. Des Weiteren bleibt festzuhalten, dass der Altbestand in seinen qm nicht ausreicht, um vom Jugendamt eine dauerhafte Betriebserlaubnis mit den uns anvertrauten Kindern zu erhalten. Bliebe alles in qm so, müssten wir Kinder und daraus resultierend auch Personal entlassen und könnten unser pädagogisches Konzept nicht mehr umsetzen. Daran hat niemand Interesse. Hinzu kommen bauliche Auflagen, wie eine entsprechend große Außenspielfläche vorhalten zu müssen, die zu verschiedenen Bauoptionen führen. Wenn es einen konkreten Architektenentwurf gibt, werden wir Sie teilhaben lassen.

Unterm Strich steht also: Unser KiFaZ hat den vom Sozialministerium anerkannten Status eines Modellprojektes. Wir wollen Inklusion für alle Menschen greifbar machen und einen Raum schaffen, in der vielfältigste Begegnungen möglich sind. Wie dieser Raum baulich umgesetzt sein wird, wissen wir derzeit nicht. Wir wissen aber, dass wir sowohl als KiFaZ als auch als die übergeordneten Behörden an gesetzliche Standards gebunden sind. Es gibt viele Perspektiven zu betrachten und wir laden alle herzlich ein, bei Fragen mit uns ins Gespräch zu gehen oder die Präsentation des Bauvorhabens zu besuchen.

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Terminübersicht Krippe und Kindergarten September bis November 2018

26.09.2018 09:47
 | von Löhe Kifaz
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3 Monate im Überblick aktuell und kompakt
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Flyer Familienzentrum

15.09.2016 13:40
 | von Löhe Kifaz
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Hier finden Sie unsere aktuellen Angebote.
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Kinderrechte

12.04.2016 15:16
 | von Löhe Kifaz
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Informationen zu den Kinderrechten
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